Wir alle tragen Schmuck

Das mit Schmuck im weitesten Sinne Verzierungen gemeint sind, die als Maßnahme zur Verschönerung dienen und dies auf die Anfänge der Menschheit zurück geht, wissen wir ja alle. Haben Sie sich schon mal die Geschichte des Schmuckes näher angesehen? Wenn nicht, dann würde ich es empfehlen, denn es ist sehr interessant zu erfahren woher unser Alltagsschmuck eigentlich kommt.

 

Schmuck diente damals nicht nur um den Stellenwert einer Person zu erkennen, sondern auch als Zahlungsmittel. Auch vor Jahrzehnten wurde Schmuck schon aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Es gab keine Maschinen und Werkzeuge, die Menschen haben die Schmuckstücke per Hand gemacht – und das bringt mich dazu, den Hut vor unseren Vorfahren zu ziehen.

 

Wenn man sich die heutige Massenproduktion anschaut wird man fast wahnsinnig. Schauen Sie sich an öffentlichen Plätzen mal um. Sie werden erkennen, dass Sie viele gleiche Schmuckstücke an verschiedenen Frauen sehen werden. Genau das war der Grund, warum ich mit meinem Schmuck ein Zeichen setzen wollte, ich wollte mich von der Masse abheben, einfach Schmuckstücke zaubern welche als Unikate gelten. Und ich glaube ich habe meinen „Job“ gut gemacht, denn bis jetzt habe ich es geschafft, dass jedes Schmuckstück anders aussieht.

 

Manchmal frage ich mich, warum trage ich eigentlich Schmuck. Trage ich ihn für mich? Für jemand anderen? Oder einfach weil es Gewohnheit ist? Es gibt Schmuckstücke die legt man selten ab und wenn doch, dann nicht lange. Ich zum Beispiel trage meine vier Ringe eigentlich immer, Sommer und Winter, Tag und Nacht – ebenso meine Halskette die ich von meinem Partner bekommen hab. Diese hat für mich einen besonderen Wert, immerhin handelt es sich um ein Medaillon in Herzform und einem Foto von uns.

 

Aber nicht nur die Menschheit trägt Schmuck. Haben Sie Haustiere? Vielleicht einen Hund? Dann hat dieser bestimmt ein Halsband oder? Haben Sie zu Weihnachten einen Baum? Ja, dann werden Sie ihn auch schmücken oder? Im Prinzip schmücken wir uns nicht nur selbst, sondern auch alles um uns herum. Es gibt auch viele Dekorationsmöglichkeiten, somit schmücken wir auch unser trautes Heim.

 

Ist es nicht der Schmuck der uns eine gewisse Art von Vertrautheit gibt? Ich finde schon, denn sobald meine Uhr zu Hause liegen bleibt und ich ohne fort geh‘, fühl ich mich irgendwie nackt. Klingt komisch, aber vielleicht kennen Sie das ja. Wenn es im eigenen Heim nicht etwas dekoriertes gibt, dann fühlt sich das auch kalt an. Ich sitze jeden Tag in einem Büro in Wien in der Nähe des Naschmarktes und das Zimmer ist weiß, die Schreibtische sind weiß, einfach alles ist weiß – es wirkt total steril und irgendwie fühlt man sich einfach nicht wohl. Etwas Farbe und heimeliges wäre da schon toll….

 

Man sieht also, dass man Schmuck überall findet und auch irgendwie braucht.